Über Uns

Unsere Ziele

Wir möchten das Wissen und die Akzeptanz bezüglich Hochsensibilität in der Gesellschaft stärken und Hochsensible in ihrer Einzigartigkeit ermutigen. Unser Verein soll als Ort der Akzeptanz, des Krafttankens und des wundervollen individuellen Seins weiter wachsen und jedem Interessierten die Möglichkeit geben, sich selbst mit allen Wahrnehmungen und Bedürfnissen zu entdecken, sich schätzen zu lernen und in der hochsensiblen Gemeinschaft schöne Momente zu teilen.

Betroffene zusammenringen:
Wir bieten verschiedenste Veranstaltungen an bei denen sich HSPler kennenlernen und austauschen können. Das sind eher lockere und offene Angebote wie unser monatlicher Stammtisch und verschiedene Ausflüge, die wir meist kurzfristig über eine WhatsApp-Gruppe planen. Dazu gibt es unsere monatlichen Gruppentreffen in den Räumen des SHZ München. Hier legen wir meist ein (mehr oder weniger enges) Thema fest. Die Gruppentreffen haben eine begrenzte Teilnehmerzahl und man muss sich anmelden.

Hilfe zur Selbsthilfe:
Wir bieten regelmäßig Workshops aus Bereichen wie Meditation und Entspannungsübungen an, bei denen man Techniken erlernen kann, um mit den täglichen Reizen und Stress besser umzugehen. Meist werden die Kurse von externen Trainern, Therapeuten, Heilpraktikerinnen, usw. durchgeführt, die schon länger mit unserem Verein zusammen arbeiten. Die Kurse sind kostenpflichtig, für Vereinsmitglieder gibt es Ermäßigungen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse vermitteln:
Wir versuchen, uns immer über den aktuellen Stand der Wissenschaft zu Hochsensibilität und verwandten Themen zu informieren. Dazu sammeln wir interessante Texte zu diesen Themen und empfehlen sie unseren Mitgliedern weiter. Außerdem versuchen wir immer wieder, Experten für Vorträge zu gewinnen.

Hochsensibilität in der Gesellschaft bekannter machen:
Zuletzt wollen wir uns als Verein auch dafür einsetzen, dass das Thema HSP in der Gesellschaft bekannter wird, und auch ein besseres Image erhält. Bisher gilt Hochsensibilität vielen Leuten vor allem als eine persönliche „Marotte“, die vor allem für geringe Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit steht. Wir wollen dafür werben, dass HSP auch viele positive Seiten hat, wenn die Betroffenen sich nur einigermaßen frei entfalten können.

Der Vorstand




Martina Farahat-Scherm

Martina ist Jahrgang 1966 und Mutter von 5 sehr unterschiedlichen Kindern.
Nach einem langen Weg und einem Burnout kann sie ihr „Anders sein“ inzwischen annehmen und fühlt sich als „neurodivers“ wohl. Das Engagement für den Verein ist ihr wichtig, weil ihr der Austausch mit den Vereinsmitgliedern jedes mal eine extra Portion Kraft gibt und sie sich für unsere Welt generell mehr Akzeptanz für Vielfalt jeglicher Art wünscht. Eine besondere Bedeutung hat für sie „Desiderata“ – ein Gedicht von Max Ehrmann.


Friedemann ist wegen ADHS auf das Thema Hochsensibilität gestoßen, denn oft tritt beides gemeinsam auf. Er hat vor längerem schon mehrere Jahre eine ADHS-Selbthilfegruppe für Erwachsene in München geleitet, wobei er viel über die verschiedenen Probleme bei ADHS und Tipps für den Umgang damit gelernt hat. Seit einigen Jahren liegt sein Fokus jetzt auf dem Thema HSP. Das ist zwar keine Krankheit, hat ihm in seinem Leben aber dennoch viel Probleme bereitet. Mit dem Verein möchte er vor allem Angebote schaffen, bei denen sich hochsensible Menschen kennenlernen und vernetzen können, um sich über Probleme und Möglichkeiten auszutauschen, um als HSPler in einer meist nicht sehr sensiblen Welt ein gutes Leben führen zu können.